Übung » Medizinisches und naturwissenschaftliches Grundverständnis

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In Stresssituationen wird das Hormon Kortisol vermehrt in der Nebennierenrinde gebildet. Die Ausschüttung von Kortisol wird durch den Anstieg des Hormons ACTH (Adrenocorticotropes Hormon), das in der Hypophyse gebildet wird, stimuliert. Das Hormon CRH (Corticotropin-releasing Hormone) wird im Hypothalamus gebildet und stimuliert die Ausschüttung von ACTH. Außerdem unterliegt die Kortisol-Ausschüttung einem zirkadianen Rhythmus. Am höchsten ist sie frühmorgens nach dem Aufstehen.

Kortisol selbst hat eine negative Rückkopplung mit CRH. Das bedeutet, dass Kortisol die Ausschüttung von CRH selbst hemmt. Dies ist notwendig, da es sonst zu einer Überproduktion von Kortisol kommen würde.

Welche der folgenden Aussagen lässt sich nicht aus den gegebenen Informationen ableiten?

 

Antwort a): Wie im Diagramm zu sehen stimuliert ACTH die Nebennierenrinde zu einer vermehrten Kortisolausschüttung.

Antwort b) Steht so im letzten Satz des ersten Abschnitts.

Antwort c) Das CRH im Hypothalamus gebildet wird steht im ersten Absatz.

Antwort d) Lässt sich aus dem ersten Satz ableiten.

Antwort e) Wie dem Diagramm zu entnehmen ist, hat Kortisol eine negative Rückkopplung auf die Ausschüttung von CRH. Allerdings wissen wir nicht, wie stark die Hemmung durch Kortisol ist. Insofern ist diese Aussage nicht ableitbar